Meine Erfahrung mit Eileiterschwangerschaft, MTX & OP – und warum am Ende doch alles gut kommen kann
in Kinderwunsch
Ich möchte meine Geschichte gerne teilen, weil ich selbst während dieser Zeit immer wieder nach Erfahrungsberichten gesucht habe. Ich wollte wissen, ob andere Frauen etwas Ähnliches erlebt haben, ob nach MTX wieder alles gut werden kann und vor allem, ob man nach einer Eileiterschwangerschaft wieder schwanger werden kann.
Vielleicht hilft meine Geschichte einer Frau, die gerade selbst in dieser Situation steckt. ❤️
### Es begann mit einem positiven Schwangerschaftstest
Ende Mai hielt ich zum ersten Mal einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Der Clearblue zeigte **„1–2“**.
Natürlich waren wir unglaublich glücklich. ❤️
Etwa eine Woche später testete ich noch einmal. Der Test zeigte **immer noch „1–2“**.
Langsam wurde ich nervös. Die Angst, dass vielleicht etwas nicht stimmen könnte, wurde immer größer.
Ich testete noch einmal – wieder **„1–2“**.
Kurz danach bekam ich Blutungen.
Ich musste deshalb zur Kontrolle und mein HCG wurde bestimmt. Es lag bei **112**.
Bei der Ultraschalluntersuchung konnte man keine Schwangerschaft in der Gebärmutter sehen. Die Schleimhaut war aufgebaut, aber es war keine Fruchthöhle zu erkennen.
Einige Tage später wurde mein HCG erneut kontrolliert. Es war auf **198** gestiegen.
Und erst danach passierte etwas, das uns wieder Hoffnung machte:
Der Clearblue zeigte plötzlich **„2–3“**.
Wir dachten: Vielleicht entwickelt sich die Schwangerschaft doch weiter. Vielleicht war einfach alles etwas später dran.
Doch leider sollte sich diese Hoffnung nicht bestätigen.
Das HCG stieg zwar weiter, aber nicht so, wie es bei einer intakten Schwangerschaft zu erwarten gewesen wäre:
**112 → 198 → 367**
Gleichzeitig blieb die Schwangerschaft im Ultraschall nicht auffindbar.
Die Unsicherheit wurde immer größer.
### Die Ausschabung
Da ich weiterhin Blutungen hatte und man keine Schwangerschaft in der Gebärmutter sehen konnte, wurde schließlich eine Ausschabung gemacht.
Ich hoffte sehr, dass wir danach endlich Gewissheit haben würden.
Aber auch danach war die Geschichte nicht vorbei.
Nach der Ausschabung stieg mein HCG sogar weiter an:
**574 → 832**
Eine eindeutige Eileiterschwangerschaft konnte man im Ultraschall weiterhin nicht sehen. Trotzdem wurde eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter immer wahrscheinlicher.
### Die erste MTX-Behandlung
Ich bekam meine erste MTX-Gabe.
Ich dachte damals: Jetzt beginnt endlich der Teil, an dem das HCG sinkt und diese ganze Geschichte langsam vorbei sein wird.
Aber genau das passierte nicht.
**Mein HCG sank nach der ersten MTX-Gabe überhaupt nicht – es stieg sogar weiter auf etwa 1000.**
Das war für mich unglaublich belastend.
Zwischen der ersten und der zweiten MTX-Gabe bekam ich zusätzlich noch eine **3-Monatsspritze**, weil ich während der MTX-Behandlung auf keinen Fall schwanger werden durfte.
Kurz darauf bekam ich die zweite MTX-Gabe.
Danach begann das HCG endlich langsam zu sinken:
**1000 → 810 → 300 → 100 → 76**
Doch auch wenn die Werte langsam besser wurden, waren die Blutungen damit nicht vorbei.
### Die Blutungen hörten einfach nie auf
Das war für mich eines der schwierigsten Dinge.
Eigentlich hörten die Blutungen seit dem ersten Auftreten nie wirklich auf.
Mal war es frisches Blut, mal nur ganz leichte Schmierblutungen. Es gab kaum eine Zeit, in der ich sagen konnte: Jetzt ist wirklich Ruhe.
Ich hatte immer wieder Schmerzen, besonders auf der rechten Seite.
Gleichzeitig wusste ich lange Zeit überhaupt nicht genau, **wo die Schwangerschaft gewesen war**.
Bei den Ultraschallkontrollen sah man weder eine Fruchthöhle noch eine eindeutige Eileiterschwangerschaft. Meine Gebärmutter und beide Eierstöcke sahen gut aus.
Das HCG wurde trotzdem weiter kontrolliert.
Am **3. August** war es endlich **unter 5**.
Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt erleichtert sein können.
Aber meine Blutungen waren weiterhin da und auch die Schmerzen kamen immer wieder.
### Die Bauchspiegelung brachte endlich die Antwort
Eigentlich war später eine Bauchspiegelung mit Blauprobe geplant.
Wegen meiner zunehmenden Schmerzen und der Tatsache, dass ich seit Beginn der ganzen Geschichte praktisch durchgehend Blutungen hatte, wurde die Operation schließlich vorgezogen.
Und dann kam endlich die Antwort auf die Frage, die mich monatelang begleitet hatte.
Bei der Bauchspiegelung stellte sich heraus, dass **mein rechter Eileiter tatsächlich betroffen war**.
Es hatten sich Verwachsungen gebildet und im rechten Eileiter hatte sich Blut gesammelt bzw. gestaut.
Plötzlich ergab vieles einen Sinn.
Die Schmerzen, die ich immer wieder rechts gespürt hatte.
Die Beschwerden.
Und vielleicht auch, warum mein Körper so lange nicht zur Ruhe gekommen war.
Der rechte Eileiter wurde entfernt.
Und dann kam die Nachricht, auf die ich nach all diesen Monaten so sehr gehofft hatte:
**Mein linker Eileiter sah sehr gut aus und war durchgängig.**
Keine Verwachsungen, keine sichtbaren Probleme.
Meine Ärztin sagte mir sogar, dass aus ihrer Sicht einer erneuten Schwangerschaft grundsätzlich nichts im Weg steht.
### Was ich anderen Frauen mitgeben möchte ❤️
Wenn ich heute auf die vergangenen Monate zurückblicke, kann ich kaum glauben, wie viel Unsicherheit darin gesteckt hat.
Ich hatte Blutungen.
Ich hatte steigende HCG-Werte.
Ich hatte eine Ausschabung.
Ich hatte zwei MTX-Behandlungen.
Ich bekam zusätzlich eine 3-Monatsspritze.
Ich hatte über Wochen und Monate immer wieder Blutungen.
Ich hatte Schmerzen.
Und trotzdem konnte lange niemand genau sagen, wo die Schwangerschaft eigentlich gewesen war.
Erst die Bauchspiegelung brachte die endgültige Antwort.
Ich möchte mit meiner Geschichte vor allem eines sagen:
**Auch wenn gerade alles unglaublich kompliziert und beängstigend aussieht, muss das nicht das Ende des Kinderwunsches sein. ❤️**
Jede Eileiterschwangerschaft ist anders und natürlich kann ich nur von meiner eigenen Erfahrung erzählen. Aber vielleicht sitzt gerade irgendwo eine Frau, die genauso Angst hat wie ich damals.
Vielleicht wartet sie auf sinkende HCG-Werte.
Vielleicht bekommt sie MTX.
Vielleicht blutet sie und fragt sich, wann das endlich aufhört.
Vielleicht hat sie Angst, dass sie nach einer Eileiterschwangerschaft nie wieder schwanger werden kann.
Und genau für diese Frau möchte ich meine Geschichte teilen.
Bei mir hat es lange gedauert.
Es war nicht geradlinig.
Es war nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Aber am Ende hatte ich endlich Gewissheit – und einen **gesunden, durchgängigen linken Eileiter**.
Und damit auch wieder Hoffnung. ❤️
Wenn du gerade selbst mitten in dieser Geschichte steckst:
**Du bist nicht allein. Und auch wenn es sich währenddessen nicht so anfühlt: Es kann wieder gut kommen.** ❤️
Vielleicht hilft meine Geschichte einer Frau, die gerade selbst in dieser Situation steckt. ❤️
### Es begann mit einem positiven Schwangerschaftstest
Ende Mai hielt ich zum ersten Mal einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Der Clearblue zeigte **„1–2“**.
Natürlich waren wir unglaublich glücklich. ❤️
Etwa eine Woche später testete ich noch einmal. Der Test zeigte **immer noch „1–2“**.
Langsam wurde ich nervös. Die Angst, dass vielleicht etwas nicht stimmen könnte, wurde immer größer.
Ich testete noch einmal – wieder **„1–2“**.
Kurz danach bekam ich Blutungen.
Ich musste deshalb zur Kontrolle und mein HCG wurde bestimmt. Es lag bei **112**.
Bei der Ultraschalluntersuchung konnte man keine Schwangerschaft in der Gebärmutter sehen. Die Schleimhaut war aufgebaut, aber es war keine Fruchthöhle zu erkennen.
Einige Tage später wurde mein HCG erneut kontrolliert. Es war auf **198** gestiegen.
Und erst danach passierte etwas, das uns wieder Hoffnung machte:
Der Clearblue zeigte plötzlich **„2–3“**.
Wir dachten: Vielleicht entwickelt sich die Schwangerschaft doch weiter. Vielleicht war einfach alles etwas später dran.
Doch leider sollte sich diese Hoffnung nicht bestätigen.
Das HCG stieg zwar weiter, aber nicht so, wie es bei einer intakten Schwangerschaft zu erwarten gewesen wäre:
**112 → 198 → 367**
Gleichzeitig blieb die Schwangerschaft im Ultraschall nicht auffindbar.
Die Unsicherheit wurde immer größer.
### Die Ausschabung
Da ich weiterhin Blutungen hatte und man keine Schwangerschaft in der Gebärmutter sehen konnte, wurde schließlich eine Ausschabung gemacht.
Ich hoffte sehr, dass wir danach endlich Gewissheit haben würden.
Aber auch danach war die Geschichte nicht vorbei.
Nach der Ausschabung stieg mein HCG sogar weiter an:
**574 → 832**
Eine eindeutige Eileiterschwangerschaft konnte man im Ultraschall weiterhin nicht sehen. Trotzdem wurde eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter immer wahrscheinlicher.
### Die erste MTX-Behandlung
Ich bekam meine erste MTX-Gabe.
Ich dachte damals: Jetzt beginnt endlich der Teil, an dem das HCG sinkt und diese ganze Geschichte langsam vorbei sein wird.
Aber genau das passierte nicht.
**Mein HCG sank nach der ersten MTX-Gabe überhaupt nicht – es stieg sogar weiter auf etwa 1000.**
Das war für mich unglaublich belastend.
Zwischen der ersten und der zweiten MTX-Gabe bekam ich zusätzlich noch eine **3-Monatsspritze**, weil ich während der MTX-Behandlung auf keinen Fall schwanger werden durfte.
Kurz darauf bekam ich die zweite MTX-Gabe.
Danach begann das HCG endlich langsam zu sinken:
**1000 → 810 → 300 → 100 → 76**
Doch auch wenn die Werte langsam besser wurden, waren die Blutungen damit nicht vorbei.
### Die Blutungen hörten einfach nie auf
Das war für mich eines der schwierigsten Dinge.
Eigentlich hörten die Blutungen seit dem ersten Auftreten nie wirklich auf.
Mal war es frisches Blut, mal nur ganz leichte Schmierblutungen. Es gab kaum eine Zeit, in der ich sagen konnte: Jetzt ist wirklich Ruhe.
Ich hatte immer wieder Schmerzen, besonders auf der rechten Seite.
Gleichzeitig wusste ich lange Zeit überhaupt nicht genau, **wo die Schwangerschaft gewesen war**.
Bei den Ultraschallkontrollen sah man weder eine Fruchthöhle noch eine eindeutige Eileiterschwangerschaft. Meine Gebärmutter und beide Eierstöcke sahen gut aus.
Das HCG wurde trotzdem weiter kontrolliert.
Am **3. August** war es endlich **unter 5**.
Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt erleichtert sein können.
Aber meine Blutungen waren weiterhin da und auch die Schmerzen kamen immer wieder.
### Die Bauchspiegelung brachte endlich die Antwort
Eigentlich war später eine Bauchspiegelung mit Blauprobe geplant.
Wegen meiner zunehmenden Schmerzen und der Tatsache, dass ich seit Beginn der ganzen Geschichte praktisch durchgehend Blutungen hatte, wurde die Operation schließlich vorgezogen.
Und dann kam endlich die Antwort auf die Frage, die mich monatelang begleitet hatte.
Bei der Bauchspiegelung stellte sich heraus, dass **mein rechter Eileiter tatsächlich betroffen war**.
Es hatten sich Verwachsungen gebildet und im rechten Eileiter hatte sich Blut gesammelt bzw. gestaut.
Plötzlich ergab vieles einen Sinn.
Die Schmerzen, die ich immer wieder rechts gespürt hatte.
Die Beschwerden.
Und vielleicht auch, warum mein Körper so lange nicht zur Ruhe gekommen war.
Der rechte Eileiter wurde entfernt.
Und dann kam die Nachricht, auf die ich nach all diesen Monaten so sehr gehofft hatte:
**Mein linker Eileiter sah sehr gut aus und war durchgängig.**
Keine Verwachsungen, keine sichtbaren Probleme.
Meine Ärztin sagte mir sogar, dass aus ihrer Sicht einer erneuten Schwangerschaft grundsätzlich nichts im Weg steht.
### Was ich anderen Frauen mitgeben möchte ❤️
Wenn ich heute auf die vergangenen Monate zurückblicke, kann ich kaum glauben, wie viel Unsicherheit darin gesteckt hat.
Ich hatte Blutungen.
Ich hatte steigende HCG-Werte.
Ich hatte eine Ausschabung.
Ich hatte zwei MTX-Behandlungen.
Ich bekam zusätzlich eine 3-Monatsspritze.
Ich hatte über Wochen und Monate immer wieder Blutungen.
Ich hatte Schmerzen.
Und trotzdem konnte lange niemand genau sagen, wo die Schwangerschaft eigentlich gewesen war.
Erst die Bauchspiegelung brachte die endgültige Antwort.
Ich möchte mit meiner Geschichte vor allem eines sagen:
**Auch wenn gerade alles unglaublich kompliziert und beängstigend aussieht, muss das nicht das Ende des Kinderwunsches sein. ❤️**
Jede Eileiterschwangerschaft ist anders und natürlich kann ich nur von meiner eigenen Erfahrung erzählen. Aber vielleicht sitzt gerade irgendwo eine Frau, die genauso Angst hat wie ich damals.
Vielleicht wartet sie auf sinkende HCG-Werte.
Vielleicht bekommt sie MTX.
Vielleicht blutet sie und fragt sich, wann das endlich aufhört.
Vielleicht hat sie Angst, dass sie nach einer Eileiterschwangerschaft nie wieder schwanger werden kann.
Und genau für diese Frau möchte ich meine Geschichte teilen.
Bei mir hat es lange gedauert.
Es war nicht geradlinig.
Es war nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Aber am Ende hatte ich endlich Gewissheit – und einen **gesunden, durchgängigen linken Eileiter**.
Und damit auch wieder Hoffnung. ❤️
Wenn du gerade selbst mitten in dieser Geschichte steckst:
**Du bist nicht allein. Und auch wenn es sich währenddessen nicht so anfühlt: Es kann wieder gut kommen.** ❤️
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