Forschungsprojekt zur Reduktion von arbeitsbedingtem Stress in der Schwangerschaft

Liebe Schwangere,

Ich schreibe meine Masterthese in Arbeits- und Organisationspsychologie zum Thema "Arbeitsbedingter Stress in der Schwangerschaft". Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, arbeitsbedingte Stressoren in der Schwangerschaft zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen schwangerer Arbeitnehmerinnen zu verbessern.

Zu diesem Zweck befragen wir erwerbstätige Schwangere nach ihren Erfahrungen am Arbeitsplatz. Der Zeitaufwand für die Umfrage beträgt 8 bis 10 Minuten. Die Befragung ist anonym und läuft bis Ende Mai.

WARUM ist eine Teilnahme wichtig? Im deutschsprachigen Raum gibt es nur EINE EINZIGE Studie zu Benachteiligungen, Diskriminierungen und anderen Herausforderungen am Arbeitsplatz, die eine Schwangerschaft mit sich bringt. Wir möchten ans Licht bringen, wie die Situation sich für Schwangere darstellt. Falls es tatsächlich viele Missstände gibt, was laut der ersten Studie der Fall ist, sollen durch die Bewusstseinsbildung Maßnahmen angeregt werden.

Je mehr Daten wir erfassen können, desto repräsentativer sind die Ergebnisse. Ich würde mich daher über eine rege Teilnahme von möglichst vielen berufstätigen Schwangeren freuen!

Hier geht’s zur Umfrage:

https://ww2.unipark.de/uc/Arbeitsbedingter-Stress-in-der-Schwangerschaft/

Ganz herzlichen Dank im Voraus an alle Teilnehmerinnen und an alle, die den Link weiterleiten.

Viele Grüße
Rosa Ritter
lille_havfrue

Kommentare

  • Hallo Rosa

    Gerne werde ich bei der Umfrage teilnehmen. Ich bin zwar zur Zeit nicht Schwanger aber ebenfalls nicht berufstätig und dies zum Teil auch daher wie ich während der Schwangerschaft behandelt wurde.
    Ich wurde ins bodenlose schikaniert und mir wurden Arbeiten zugeteilt, die gefährlich für meine Gesundheit und die Entwicklung meines Babys waren.
    Schlussendlich bekam ich dann die Kündigung weil sie es nicht geschafft haben mich zur Kündigung zu bewegen.
    Zum Glück bekam ich damals Hilfe von einem Anwalt denn weder der Lohn wurde mir nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft bezahlt noch die Gratifikation und Ferientage wurden mir auch gestrichen.
    Und das alles in einem Betrieb in dem mein Vater seit über 20Jahren als Bereichsleiter Arbeitete und ich quasi mit den Söhnen des Innhabers aufgewachsen bin. Auch meinem Vater wurde die Kündigung dann angedroht als der Brief von meinem Anwalt kam.
    Somit kann ich sagen da ging Geld über alles und es waren haarsträubende Erlebnisse.

    Diesen Thema ist extrem Wichtig und verbreiteter als es gegen Aussen den Anschein hat. Ich finde es super, dass es thematisiert wird.
    Vielen Dank dafür.
    Rosa_Ritterlille_havfrue
  • Liebe Jessi

    Vielen Dank für deinen Bericht und bitte entschuldige die späte Antwort. Ich bekam leider per Mail keine Benachrichtigung und war jetzt länger nicht mehr im Forum.

    Das ist wirklich haarsträubend, was dir passiert ist. Leider gibt es viele Fälle von Diskriminierung von schwangeren Frauen - Gott sei Dank sind nicht alle so schwerwiegend wie deiner. Aber das Thema ist eine Herzensangelegenheit für mich, weil auch ich überzeugt bin, dass es hier dringenden Handlungsbedarf gibt. Ich hoffe, dass ich viele Teilnehmerinnen finde, damit die Studie auch ein entsprechendes Gewicht bekommt.

    Herzlichen Dank jedenfalls für deine Offenheit. Dein Bericht ist wieder ein Motivationsschub für mich und zeigt mir, dass das, was ich mache, wichtig ist.

    Alles Gute und viele Grüsse
    Rosa
    lille_havfrue
Hey! 1 Frage - 100 Antworten!
Im BabyForum kannst du dich einfach, sicher und anonym mit (werdenden) Mamas und Papas in deiner Nähe austauschen. Registriere dich jetzt, um alle Bereiche zu sehen und mitzuplaudern:Kostenlos registrieren

Social Media & Apps

Registrieren im Forum